Themen

 

Musikbilder

 

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In den Gemälden und Zeichnungen werden Noten, Texte, Partiturbestandteile bzw. Klavierauszüge mit expressiver Malerei so in Verbindung gebracht, dass die Kalligraphie der Notation wie ein Raster von Zeichen und Strukturen über der malerischen Umsetzung liegt bzw. in diese hineingearbeitet wird. Dieser Dialog zwischen graphischem Zeichen und malerischer Form macht den besonderen Reiz der Bilder aus.

Marsilius bedient sich bei diesen Musikbildern, denen eine  exakte Recherche und Analyse der Partitur vorausgeht, den unterschiedlichsten Techniken, um der Aussage und dem Charakter des Werkes zu entsprechen.

 

Topographien

 

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Moderne Landschaften

 

 

Opfer und Wandlung

 

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Papier, Pergament, Schriftrolle, Buch stehen als Sinnbild für jegliche geistige Auseinandersetzung und Botschaft, welche transportiert werden will; somit setzen sich sowohl die Plastiken als auch die Bilder mit dem Material Papier = Botschaft auseinander, denn dies bedeutet Dialog.

Es ist deshalb auch nicht konkret relevant mit welchen Texten die “Opferstelen“ als Papierrolle, fliegende Buchseiten oder filigrane Papierblüten bestückt werden; sie stehen als Konzentrat aller möglichen Gedanken, Bitten, Gebete. Auf den Gemälden überlagern sich diese Gedanken zu einer differenzierten gemalten Collage alter und neuer Schriftstücke, zu einer abstrakten Korrespondenz mit dem Göttlichen; insofern man als Betrachter bereit ist, die Ausstellung unter diesem Themenaspekt zu interpretieren.

 

Schatz der 13 Krieger

In diesen Gemälden tauchen mystische Landschaften aus dem Nebel.  Assoziationen von Hügelgräbern, von Fragmenten schlossähnlicher Anlagen, von Dolmen und Menhiren entstehen durch flimmernde Luftspiegelungen.  MAXIMILIAN FLIESSBACH hält in diesen Bildern Erscheinungen aus der eigenen Vorstellungs- und Gedankenwelt fest.  Er schafft damit Zusammenhänge aus Fiktivem und Realem, aus Geschichte und Gegenwart, aus Vorstellung und Wirklichkeit.

 

Interessant und wichtig ist die Verschiedenartigkeit der Symbolik und Zeichen auf Objekten und Bildern, die Unterschiedlichkeit der Texte und die der Schriften - so gibt es lesbare Texte aus dem alten Testament, kryptische Schriften, deren Herkunft und Deutung unerforscht ist, keltische, ägyptische und jungsteinzeitalterliche Ornamente und Symbole, die daraufhin deuten, dass es sich um Funde aus ungezählten Epochen und Kulturen handelt, und damit über den gesamten Zeitraum menschlichen Schaffens.

All diese Mosaiksteine sind ein Teil einer großen kulturhistorischen Geschichte - und Geschichte braucht Ornamente, um nachvollziehbar zu sein, gleich einem historischen Roman, der aus zusammengetragenen faktischen Elementen eine eigene Wirklichkeit und damit ein ganz eigenes Kunstwerk entstehen lässt.

 

Kalligraphien

 

Collagen

 

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Ebenso wie das Thema Musik eine durchgehende Beschäftigung bei Marsilius erfährt, betrifft dies auch das  Thema Zeichen, Schrift, KALLIGRAPHIE . Über Jahre hinweg entstanden kalligraphische Blätter, Skizzen und Malereien in Büchern, Künstlerbücher und Bilder, in denen Schrift sowohl als Transportmittel für Gedanken dient, als auch als reines graphisches Element verwendet wird. Oft wird das Schriftzeichen skizzenhaft in Zeichnungen integriert, so dass eine Verwebung von Schrift und Skizze entsteht

 

Sakrales

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Bei den Gemälden entstanden so wichtige Bilder wie das grosse Kreuzbild “Panis Mundi oder die Sinnliche Erfahrbarkeit des Göttlichen“ in den Jahren 1995/96, ein Auftragswerk für Kardinal Friedrich Wetter für dessen Titularkirche Santo Stefano Rotondo in Rom mit der 8.Symphonie von Anton Bruckner als Mittelteil.